Meine Sprachreise mit EF

Wie waren die 2 Wochen Sprachschule in San Francisco?

Vor so ziemlich genau zwei Wochen hatten Francesca und ich unseren letzten Tag an der EF Sprachschule in San Francisco. Da ich weiß, dass das Thema viele von euch interessiert, wollte ich euch noch abschließend von unseren Erfahrungen in Kalifornien und mit EF berichten.

Vorab kann ich sagen, dass wir eine wundervolle Zeit mit EF hatten und ich es jederzeit wieder machen würde. Gerade für Leute, die alleine ins Ausland gehen, aber trotzdem nicht so ganz alleine sein möchten, ist EF die perfekte Lösung. Die meisten Sprachschüler reisen nämlich alleine, Franni und ich waren an unserer Sprachschule eine ziemliche Ausnahme damit, dass wir zu zweit waren. Also perfekt, um schnell neue Freunde und Travel-Buddys aus aller Welt zu finden. Ich bin ein kleiner Schisser und würde eigentlich nie alleine Reisen wollen, bei EF hätte ich mich aber definitiv auch getraut.

Welche Bedenken hatte ich vorher? Ich bin nach dem Abitur, meinem Bachelor- und Masterabschluss seit letzten September aus der Uni raus und hatte auch ehrlich gesagt erstmal keine Lust mehr die „Schulbank“ zu drücken. Außerdem bin ich ja schon 26 Jahre alt und hatte Angst, mit Abstand die Älteste zu sein und deswegen nicht richtig auf einer Wellenlänge mit den anderen Schülern zu sein.

Und was ist daraus geworden? Die Sprachschule in San Francisco ist eine Erwachsenen-Schule. Das heißt, alle sind über 18 Jahre alt und auch generell entscheiden sich eher ältere Leute dazu, die Sprachschule in San Francisco zu besuchen. Ok, es waren trotzdem auf jeden Fall mehr Leute (mit denen ich gesprochen habe) jünger als ich als älter, aber trotzdem würde ich den Schnitt der über 25 Jährigem auf 40% schätzen, also super angenehm und die meisten Schüler sind denke ich zwischen 19 und 25 Jahre alt. Auch meine Sorgen vor der „Schulbank“ und strengem, langweiligem Unterricht waren völlig unbegründet. Franni und ich waren im Level C 2.1, das ist einer der vom Englisch Niveau höchsten Kurse bei  EF und wir haben uns super wohl gefühlt. Wir hatten einen General English und einen Business Kurs und wir hatten in den zwei Wochen insgesamt drei verschiedene Lehrer und ich war mit allen total zufrieden. Es gibt sehr viele Lehrer bei EF und sie sind alle sehr  verschieden und es wird öfter durchgewechselt, da sollte also für jeden etwas dabei sein. Wir hatten einen total verrückten,  lockeren Lehrer der uns trotz Kurs für Fortgeschrittene alles eher spielerisch und kreativ vermittelt hat (genau mein Ding), unser Business Lehrer war ein super lustiger und interessanter Typ, der eine gute Mischung aus Arbeit mit (Schul)Büchern und Geschichten aus dem Alltag gefunden hat. Unser dritter Lehrer war etwas strenger und fokussierter, war aber literarisch sehr engagiert und wir haben mit ihm richtig coole Sachen mit Songtexten, Buchauszügen und Gedichten gemacht.  Wir haben nie reine, langweilige Bücherarbeit gemacht und trotzdem etwas gelernt, was für mich optimal ist.  Außerdem hatten wir noch eine Lecture Class, wo wir mit einer jüngeren Lehrerin über Themen aus Politik, Geschichte, Gesellschaft & Co diskutiert und dabei viel über San Francisco und die USA gelernt haben. Dieser Kurs war gemischt aus Schülern aller Sprachstufen, was auch sehr interessant und manchmal auch lustig war. Ihr könnt übrigens immer mit EF EF reden und euren Kurs oder sogar die Sprachschule wechseln  falls ihr nicht zufrieden seid oder ihr euch in eurem Kurs nicht wohl fühlt. Ihr solltet euch aber dessen bewusst sein, dass die meisten Schüler ihre Zeit im Ausland genießen wollen um DABEI etwas zu lernen, nicht anders herum.

Wir hatten übrigens jeden Tag 3 bis 6 Stunden Schule, was ich nicht zu viel und nicht zu wenig finde. Man kann aber auch eine „intensivere“ Variante mit etwas mehr Unterricht wählen.

Wie war die EF Sprachschule ausgestattet? Die EF Sprachschule in San Francisco ist frisch renoviert und modern. Die Lage ist TOP – DIREKT am Meer im bekannten Touri-Viertel Fishermans Warf mit Blick auf die Golden Gate Bridge. Die Sprachschule besteht aus drei Etagen mit vielen Klassenräumen, Büros,  Aufenthaltsräumen/flächen, einer kleinen Kantine & einer etwas größeren „Aula“. Wie gesagt, die Lage ist doll, man kann seine Pausen am Wasser verbringen und hat auch genug Verpflegung-Möglichkeiten um die Ecke.

EF Klassenraum

Wo haben wir gewohnt? Bei EF gibt es zwei Arten der Unterbringung. Entweder in einer Gastfamilie, oder in der Residence, in San Francisco heißt diese „The Hub“ und ist eine Art Hostel. Wir haben uns für das „Hub“ entschieden, da wir gerne mit so vielen anderen Leuten wie möglich zusammen wohnen wollten. Da San Francisco zu einer der teuersten Städte Amerikas gehört, liegt die EF-Unterkunft nicht gerade im besten Viertel der Stadt. Das Gebäude in Downtown ist aber durch einen Tür-Code gesichert und es sitzt immer jemand an der Rezeption, außerdem gibt es um die Unterkunft rum nur 2-3 „kritische“ Straßen, und damit meine ich dass man dort sehr viele obdachlose Menschen sieht (die nicht mit den Obdachlosen in Deutschland vergleichbar sind, in Amerika geht es ihnen leider deutlich schlechter). Ansonsten liegt das „Hub“ 5 Minuten zu Fuß entfernt vom Union Square, der größten Einkaufsmeile San Franciscos. Downtown hat sowieso seinen ganz eigenen Charm, mit dem Mix aus heruntergekommenen und wunderschönen Gebäuden, Plakaten, bunten Wänden, Graffitis & Co. Wir haben dort oft geshootet und fanden die Multikulti-Athmospähre echt cool.  Mit der Unterkunft an sich waren wir auch absolut zufrieden, wir hatten ein großes, sauberes Doppelzimmer mit Hochbetten, Schreibtisch, Fernseher, einem kleinen begehbaren Kleiderschrank und Badezimmer mit Badewanne. Die Unterkunft hat definitiv meine Erwartungen übertroffen und ich war damit sehr zufrieden. In der Gemeinschaftsküche wurde oft gemeinsam gekocht oder nur zusammen gesessen. Im Gegensatz zu den meisten Gastfamilien, liegt das Hub auch nur 3km von der Sprachschule entfernt und wir sind diese Strecke sogar oft gelaufen (tolle Aussicht!), es fahren aber auch mehrere Busse. Die Gastfamilien liegen meist etwas weiter außerhalb und manche Schüler brauchen bis zu 2,5 Stunden zur Schule. Auch hier gab es aber einige, die sehr von den Gastfamilien geschwärmt haben und total zufrieden waren. Ich würde mich aber trotzdem immer wieder für das „Hub“ entscheiden.

Sprachreise mit EF
Unsere Unterkunft „The Hub“
Union Square, 5 Minuten von der Unterkunft entfernt

Freizeitaktivitäten? Bei EF in San Francisco gibt es extra einen Lehrer, der nur für die Organisation von Freizeitaktivitäten zuständig ist. Deshalb gibt es jeden Monat einen Kalender und man kann jeden(!!) Tag etwas mit EF zusammen unternehmen. Auch das finde ich richtig cool und wieder perfekt für Alleinreisende, da ihr bei den Unternehmungen in der Gruppe sehr leicht Anschluss findet. Die Aktivitäten in San Francisco reichen von Fahrradtouren über die Golden Gate Bridge, Wochenenend-Trips nach LA und Las Vegas, Weinproben und Fußball-Turnieren über Kuchen essen, Kino-Abende & Co. Bei den Trips wird alles für euch organisiert und oft gibt es auch einen vergünstigten Preis. Das ist übrigens nicht nur in San Francisco so, EF bietet an allen Destinationen viele Freizeitaktivitäten an.

Wie hat mir San Francisco gefallen? Dazu werde ich jetzt nicht viel sagen, da ich noch einen extra Post dazu schreiben möchte. Ich kann aber sagen, dass die Stadt mir sehr sehr gut gefällt, ich jedoch völlig andere Erwartungen hatte. Ich habe mich ehrlich gesagt vorher nicht ausreichend informiert und hatte Ende Mai in San Francisco das perfekte kalifornische Wetter erwartet. Leider liegt San Francisco in der so genannten „Bay-Area“, die bekannt für kühlere Temperaturen und viel Wind ist. Mit kühl meine ich nicht, dass ihr im Mai eine Winterjacke tragen müsst, für Shorts und Top ist es aber zu kalt. Da ich ein kleiner Sommerkind bin, war es mir etwas zu kühl und vor allem windig in San Francisco, aber ich glaube viele Leute finden das viel angenehmer als richtige Hitze. Ihr müsst euch dessen einfach vorher bewusst sein und vielleicht ein paar Pullis und eine Übergangsjacke mitnehmen. Und wer richtige Hitze haben will, geht vielleicht lieber zu EF nach San Diego. Allgemein hat mir San Francisco aber extrem gut gefallen, die Stadt ist wahnsinnig schön und besonders. Selbst in unseren zwei Wochen hatten wir nicht genug Zeit um alles zu entdecken. Das muss also noch nachgeholt werden :)

Golden Gate Bridge San Francisco
Die Golden Gate Bridge

Fazit Ich bin so eine Labertasche, ich könnte hier jetzt noch viel viel mehr schreiben. Aber ich belasse es jetzt erstmal dabei, wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen. Alles in allem hatte ich eine TOP Zeit mit EF, ich würde es jederzeit wieder tun und würde super gerne einen Spanisch-, oder Italienischkurs (für Anfänger, haha) mit EF machen. Wer den Fokus auf die Auslandserfahrung legt, viel Spaß haben will und tolle neue Leute aus der ganzen Welt kennen lernen will, dabei aber trotzdem etwas sinnvolles machen möchte, ist bei EF genau richtig. Es gibt ganz viele verschiedene Kurse und Kursmodelle, es kann also alles individuell auf euch und eure Ziele angepasst werden. Und natürlich müsst ihr nicht unbedingt nach Kalifornien, es gibt ganz viele Destinationen für EF Reisen in und außerhalb von Europa. Übrigens sind Aufenthalte zwischen einer Woche und 9 Monaten möglich, wir waren mit unseren zwei Wochen im Gegensatz zu den meisten Anderen nur sehr kurz da, da viele mindestens zwei bis drei Monate da sind. Auch hier müsst ihr halt schauen wie es für euch am Besten passt. Falls ihr  gerade überlegt, eine Sprachreise mit EF zu machen, könnt ihr hier alle Informationen gratis anfordern. Außerdem bekommt ihr mit dem Code „Kira“ momentan 10% Rabatt auf eure Reise. Meldet euch gerne wenn ihr noch etwas wissen wollt. Liebst, Kira

EF San Francisco
Eine typische steile Straße in SF

 

2 Gedanken zu „Meine Sprachreise mit EF

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